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Der Pianist und Dirigent Florian Krumpöck ist der Sohn eines Cellisten und einer Kunsthistorikerin. Er zählte schon früh mit Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz und Elisabeth Leonskaja einige der bedeutendsten Pianistenpersönlichkeiten unserer Zeit zu seinen Lehrern. Kein geringerer als Daniel Barenboim urteilte „Ein wundervoller Pianist“ und ebnete Krumpöck damit den Weg zu einer viel versprechenden, internationalen Karriere.
Aufgrund sensationeller Kritiken bei seinem Debüt in der Tonhalle Zürich mit dem RSO Moskau unter V. Fedosejew wurde er eingeladen, in bedeutenden europäischen Musikzentren wie Wien, Salzburg, München, Zürich und Moskau, sowie in Israel, den USA, China und Südkorea zu konzertieren. Hoch akklamierte Solo-Recitals bei internationalen Festivals, wie etwa den Salzburger Festspielen, den Salzburger Osterfestspielen, den Bregenzer Festspielen, dem Musiksommer Bad Kissingen, beim Bachfest in Leipzig, bei den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Wiener Klangbogen festigten seine weitere Laufbahn. Sir Peter Ustinov präsentierte den jungen Musiker einem breiten Publikum.
Bisher erschienen sechs CDs mit Solo- Einspielungen von Werken von Mozart, Schubert, Liszt und Weber bei Pan Classics, Preiser Records und hänssler classics.
Von seinem Mentor Daniel Barenboim angeregt beschäftigte er sich in zunehmendem Maße mit dem Dirigieren.
2006 erlangte er als Einspringer mit seinem Debüt beim Jerusalem Symphony Orchestra, unter anderem mit R. Schumanns zweiter Symphonie als Dirigent internationales Aufsehen und wurde daraufhin zum Chefdirigenten der Sinfonietta Baden berufen.
2007 dirigierte er im Rahmen eines Neujahrskonzertes erstmals mit großem Erfolg das Philadelphia Orchestra, was zu einem Engagement als Cover des neuen Generalmusikdirektors Michael Boder, der auch zu einem wichtigen künstlerischen Berater wurde, ans Gran Teatre del Liceu in Barcelona führte.
Kommende Engagements beinhalten unter anderem den ersten Klavierabend im berühmten Münchner Herkulessaal, mehrere zyklische Aufführungen sämtlicher Etüden von Chopin zum Jubiläumsjahr, seine Debuts als Dirigent beim Philharmonischen Orchester Trier, beim Städtischen Orchester Bremerhaven, sowie beim Bucheon Philharmonic Orchestra (Südkorea). Weiters wird er diesen Herbst in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent beim renommierten Gulbenkian Orchestra in Lissabon debütieren.
Seit 2010 ist Florian Krumpöck Chefdirigent des neu gegründeten Schubert Philharmonieorchesters Wien und Principal Guest Conductor bei den Seoul Classical Players Südkorea.
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