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KÜNSTLERAGENTUR TOBISCHEK

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Version: 31.8.2014

Willkommen auf der Website der Künstleragentur Tobischek

Videos und Musikbeispiele

Nutzen Sie die Gelegenheit, noch mehr über die Künstler zu erfahren und ihre Darbietungen kennen zu lernen.

 

MAJA BOGDANOVIC, Violoncello

wurde vom Tonhalleorchester Zürich eingeladen, im Mai 2015 unter der Leitung von Krzysztof Penderecki sein Cellokonzert zu spielen.

NINO GVETADZE, Klavier

Die neue CD von Nino Gvetadze mit dem Klavierwerk von Claude Debussy findet internationale Anerkennung

In den Kritiken heißt es unter anderem:
Die Georgierin Nino Gvetadze, die mittlerweile in den Niederlanden lebt, hat bereits CDs mit Mussorgsky, Rachmaninow und Liszt eingespielt. Durchaus beachtliche Einspielungen, doch nun, mit Werken aus der Feder des Impressionisten Claude Debussy, scheint sie zu dem Repertoire gefunden zu haben, das ihren ureigenen Instinkten am Instrument am meisten entspricht. Mit Brillanz und Farbenreichtum, aber vor allem mit einem verschmitzten Witz und Humor vermag sie die beiden Arabesken zu gestalten. Ihre Anschlaggebung kann die Pianistin immer wunderbar an den jeweiligen Charakter der musikalischen Aussage anpassen, wobei sie niemals in den Dynamik-Bereichen übertreibt. So entstehen in den Preludes des „1. Buches" von Debussy wunderbare Charakter-Studien, die vor dem inneren Auge des Zuhörers Gestalt annehmen. Nur selten ist das Pedalspiel von Gvetadze zu monieren: Zu ausgiebig bedient sie sich manches Mal des Haltepedals und vermag nicht immer   dem Risiko des „schwimmenden" Klangs auszuweichen. Doch insgesamt ist vor allem die freudige Ausdeutung der Preludes zu spüren, die die Pianistin an den Tag legt. Das Gleiche gilt für die Estampes. Insgesamt muss man sagen, dass die noch junge Pianistin hier eine wunderbare CD vorgelegt hat, die zeigt, welches Potenzial in ihr steckt, wählt sie nur das für Fähigkeiten und ihr Denken geeignete Repertoire.
Carsten Dürer, Piano News, Juli 2014

DANIEL OTTENSAMER, Klarinette

Die Ottensamers haben sich der Klarinette verschrieben. Mitglieder der Familie aus Wien haben  erste Positionen in Weltklasse-Orchestern  eingenommen. Vater Ernst musiziert bei den Wiener Philharmonikern und im Staatsopernorchester der österreichischen Metropole, neben ihm sitzt in beiden Klangkörpern seit fünf Jahren Sohn Daniel ebenfalls als Soloklarinettist. Andreas Ottensamer hat  die gleiche Stelle bei den Berliner Philharmonikern inne. Und manchmal musizieren die Drei gemeinsam als .KlarinettenTrio Ernst Ottensamer & Sons [The Clarinotts]. Zum Abschluss der Sinfoniekonzerte-Saison in der Stadt Brandenburg ist der 28-jährige Daniel Ottensamer bei den Brandenburger Symphonikern zu Gast. Deutlich wurde beim ersten Konzert am Donnerstag, dass er zu den führenden Klarinettisten unserer Zeit gehört. Für den Auftritt in Brandenburg wählte er Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622. … Fulminant gestaltete Daniel Ottensamer den Solopart. Nicht nur die technische Perfektion des 28-Jährigen verblüffte, auch die geistreiche Artikulation und Eloquenz seines Spiels.
Bei  alldem  machte  der junge Künstler einen  entspannten Eindruck. Mit den unter der Leitung von  Michael Helmrath feinfühlig musizierenden Brandenburger Symphonikern im Dialog entstand ein eindrucksvoller Hörgenuss.
Klaus Büstrin, Märkische Allgemeine Zeitung, 7.6.2014

PETER KUHN, Chefdirigent der Bergischen Symphoniker,

Bruckner: 5. Symphonie
Dirigent Peter Kuhn wäre nicht Peter Kuhn, hätte er nicht auch auf dieses kanonische Gipfelwerk der symphonischen Literatur eine eigene Sicht. Und die ist nicht statisch, sondern ganz im Gegenteil: voller Dynamik.
So konnten die Zuhörer … einen Anti-Bruckner zu Interpretationen à la Celibidache oder auch Günter Wand hören. Dabei war die Fünfte bei aller punktuellen Zügigkeit nie gehetzt und zerfiel auch nicht durch Brüche in Tempo und Dynamik. Denn Kuhn gelang es, die verschiedenen und durchaus gegen den Strich gebürsteten Zeitmaße … glaubwürdig zu vermitteln.
Die Fugen-Fünfte, die vielleicht größte orchestrale Herausforderung unter allen Bruckner-Symphonien, atmete vielmehr Reinheit: kein nordischer Wanderer über dem Nebelmeer rang da um Luft. Stattdessen blickte ein alpiner Bergbezwinger klaren Auges auf zerklüftete Felsmassive.
Ulrich Mutz, Solinger Morgenpost, 13.6.2014

Kuhn wahrte vernünftige Balance zwischen den Orchester-Gruppen. Er verwendet weitgehend große Gesten und Spannungsbögen, ohne den Blick für das schöne, pointierte Detail zu verlieren. Hätte er Konzertmeister Haunhorst nicht an die Hand genommen und hinausgeführt – die Menschen würden jetzt noch klatschen. … vom „kontrapunktischen Meisterwerk“ (Bruckner) waren alle so begeistert, dass es niemand auf dem Sitz hielt – es gab so viele „Bravo!“-Rufe wie lange nicht. … Sie galten der Architektur, die Kuhn differenziert darbot, ohne musikantischen Schwung zu verleugnen. Die Artikulation des Adagio, grandiose Choräle und Fugen, ihr Niveau verführen weder Kuhn noch Symphoniker, sich als eine Art gut geölter Musikmaschine selbst zu genügen. Stattdessen vollziehen die Musiker jede geringste dynamische Schattierung nach, als steuerte jemand die Lautstärke am Regler. Da tauchen wunderbar ruhige Adagio-Hörner auf, verströmen Violinen volle Klangpracht.
Thomas Wintgen, Remscheider Generalanzeiger, 21.6.2014

Alexander Zemlinsky: Lyrische Symphonie:
… In einer engagierten Aufführung ließen Generalmusikdirektor Peter Kuhn und die Bergischen Symphoniker die kaum aufgeführte Lyrische Symphonie nach Gedichten von Tagore [von Alexander Zemlinsky] buchstäblich aufblühen. Feinfühlig und durchdacht nahmen die Musiker das Publikum mit in ein Musikreich, das zwischen Spätromantik, Impressionismus und Moderne schwebt. Hier gelangen die delikaten Details der Partitur ebenso wie der große zyklische Zusammenhang dieses Werks in sieben Gesängen…
Jan Crummenerl, Solinger Morgenpost, 8.5.2014

… Das Riesenorchester, das nach der Pause auf dem Podium Platz nahm, sprengte fast den Raum der Bühne. Entsprechend üppig war der Klang in der „Lyrischen Symphonie“ von Alexander Zemlinsky koloriert. Um im Bild zu bleiben: mit einer Melange aus Makart-Opulenz und goldgrundierter Klimt-Ornamentik. Die musikalische Mixtur von Expressionismus und Jugendstil galt aber auch einem schwül erotischen Stoff: der Annäherung und Abstoßung der Geschlechter. … Peter Kuhn machte diesen Balanceakt mit kluger Disposition des Riesenapparats so leicht wie es eben ging und tauchte den Pinsel doch immer wieder tief in den Klangfarbeneimer.
Ulrich Mutz, Bergische Morgenpost, 9.5.2014

 

Mit Feuer und Esprit - Brasilianische Musik auf Burg Konradsheim - “Classica Brasileira”


... Für den Trip nach Brasilien hatte Anette Maiburg jetzt Kollegen um sich geschart, mit denen sie zum ersten Mal auftrat. Musik aus Brasilien, Altes und Neues, Originales und Bearbeitungen wurden zu einem funkelnden Kaleidoskop zusammengefügt. Drei brasilianische Künstler sorgten für das authentische Flair ... In allen nur erdenklichen Kombinationen traten die Künstler auf ... Der Raum wurde abgeschritten von der bekannten “Klassik” eines Heitor Villa Lobos bis zu schmissig-jazzigen Klassikern und typischer heutiger Musik Brasiliens. ... Das Konzert hatte reichlich Feuer und Esprit.
Claudia Valder-Knechtiges, Kölner Stadt-Anzeiger, 28.5.2014

MICHAEL HELMRATH, Dirigent

Helmrath hielt für das Saison-Finale ausschließlich Mozart parat, einen Komponisten, zu dem er besonders enge Beziehungen pflegt. Der klare  und schlanke Ton, den er dabei  bevorzugt und  der sein Musikverständnis  prägt, machen ihn zu einem  wunderbaren Mozart-Dirigenten. Das konnte man gleich zu  Konzertbeginn bei  der kurzen, doch festlich gestimmten Sinfonie G-Dur KV 318 hören. Das war vor allem aber bei der Sinfonie in C-Dur KV 425, die als „Linzer Sinfonie" bekannt ist, zu vernehmen. Mozart hat den orchestralen Satz substanzreich strukturiert.

Mit flotten, aber nicht überzogenen Tempi ging Helmrath die Musik an, legte das Hauptgewicht seiner klanglichen Darstellung auf die differenzierende Balance des Orchestersatzes; Die bestens agierenden Brandenburger Symphoniker setzten die Direktiven des Dirigenten lebendig Um.. Wunderschön, wie Michael Helmrath in den Reprisen manchmal Nebenstimmen etwas mehr nach vorne zog oder auch in den Wiederholun- gen durch Verschiebungen in der orchestralen Balance für Abwechslung sorgte. Eine schwungvoll-delikate Interpretation.
Klaus Büstrin, Märkische Allgemeine Zeitung, 7.6.2014

ANTONY HERMUS
brachte am 29. März in
Dessau Dmitri Schostakowitschs Oper “Lady Macbeth von Mzensk” heraus.

... Dmitri Jurowski hat in Antwerpen das bessere Orchester zur Verfügung, geht Schostakowitsch aber mit einer gewissen Trockenheit, einem Hang zum Martialischen an; Antony Hermus zeigt sich da mit seiner Anhaltischen Philharmonie feinfühliger. Die von Jan Schweiger einstudierten Antwerpener Choristen trumpfen vor allem in den Forte-Chören, dafür singen die Dessauer ... die Gefangenenchöre des Schlussbilds, dass uns der Atem stockt.
Wiebke Roloff, Opernwelt, 5-2014

… In Dessau gibt es jetzt diese raue, vitale und packende Musik. Wobei GMD Antony Hermus mit Erfolg darauf aus ist, das Orchester nicht nur zu entfesseln, sondern auch die zarten Passagen auszukosten oder etwa das geradezu an die Wucht der Gralsenthüllung im Parsifal erinnernde Orchesterzwischenspiel nach dem Tod des Alten mit einem sehr durchdachten, langen Crescendo-Anlauf zu entwickeln. Er knackt die Musik sozusagen von Innen und liefert ihre äußeren Knalleffekte dazu. Und nicht umgekehrt. …
Joachim Lange, NMZ online, 31.3.2014

… Tatsächlich erlebt man Schostakowitschs Opernthriller hier in einer vor allem musikalisch exzellenten Wiedergabe. Das beginnt im Graben, wo das Orchester unter seinem niederländischen Chef Antony Hermus farbig und mit gewichtigem Schönklang die Partitur von 1934 ausbreitet. Hermus bedient dabei weniger die schroffen, kantigen Aspekte dieses Klassikers der Moderne, sondern die genauen Strukturen, melodiösen Linien und die raffinierte, rhythmische Vielschichtigkeit der Partitur. Klar gelingt es ihm, den Aufbau des Werkes dramaturgisch offen zu legen, die einzelnen Abschnitte so klar aneinanderzureihen, dass man fast meinen möchte, einer Nummernoper zu lauschen. Er entdeckt versteckte Walzer und operettenhafte Ensembles, bleibt auch da noch weich im Klang, wo manch anderer die schrille Groteske herauskitzelt. Selbst die Polizistenszenen scheinen mehr der Operette abgelauscht als den knallharten Blechbläserkaskaden einer skurrilen Staatsgroteske. Als Gesamtkonzept gelingt das Hermus und seinen bestens disponierten Musikern jedenfalls vortrefflich und rückt diese 'Lady Macbeth' des damals erst 27-jährigen Komponisten vielleicht mehr in ihre Entstehungszeit als es so manche heutige Interpretation in Kenntnis der Musikentwicklung des 20. Jahrhunderts vermag. …
Frank Fechter, Klassik.com, 30.3.2014