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Der israelische Dirigent Uri (Uriel) Segal studierte Violine und Dirigieren am Rubin Conservatory in Jerusalem. Danach studierte er in London von 1966 bis 1969 an der Guildhall School of Music. Seine Studien schloss er in Siena ab.
Segals internationale Karriere begann nach dem Gewinn des ersten Preises beim Dimitri Metropoulos International Conducting Competition in New York 1969. 1969/70 war er Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic Orchestra. Hernach entwickelte er eine erfolgreiche Karriere, indem er wichtige Orchester Europas und Amerikas dirigierte.
Seinem Europa-Debüt mit dem English Chamber Orchestra folgten bald Einladungen zu den Berliner Philharmonikern, Royal Concertgebouw, London Symphony, Orchestre de Paris, Orchestre de la Suisse Romande, Radio Symphonieorchester Stuttgart (mit diesem erste Polen-Tournee eines deutschen Orchesters nach dem Zweiten Weltkrieg) u.a.
Von 1979 bis 1984 war er Chefdirigent der Philharmonia Hungarica und von 1980 bis 1982 Principal Conductor des Bournemouth Symphony Orchestra. Außerdem leitete er das Israel Chamber Orchestra und das Chautauqua Symphony Orchestra and Festival (New York) und das Century Orchestra Osaka. Zurzeit ist er Chefdirigent des Louisville Orchestra.
Gastdirigate führten Segal in letzter Zeit in den USA zu Orchestern in Montreal, Pittsburgh, Cincinnati, Milwaukee, Portland, Dallas, Houston, Louisiana, Virginia, Rochester, Detroit, San Diego, Buffalo und New Jersey. Außerhalb Amerikas gastierte er zuletzt beim Spanischen National Orchester, Beethovenhalle Orchester, Hamburger Symphoniker, Israel Philharmonic und in Tokio, Basel und Quebec.
Als Operndirigent ist Segal in Europa, Japan, Israel und USA tätig; aktuell in Tel Aviv (Madame Butterfly), Nizza (Le Coq d'or) und Chautauqua (Die Zauberflöte).
Schallplatten hat Segal für Decca und EMI u.a. mit dem London Philharmonic, English Chamber Orchestra, Orchestre Suisse Romande, Bournemouth Symphony, New Zealand Symphony und Century Orchestra Osaka.
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