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Konzert und Oper

Zuletzt aktualisiert: 30.9.2017

FREDERIEKE SAEIJS, Violine

Presse

Violinkonzert von Oliver Knussen, mit der Britten Sinfonia in Barbican Hall, London
... Knussen’s own Violin Concerto (2002) was similarly directed with great precision and warmth. ... Young Dutch soloist Frederieke Saeijs did full justice to the work, playing it without a score and, after a string snapped in the final movement, swiftly swapping violins with the orchestra’s leader.
John-Pierre Joyce, musicohm, 1.11.2015

... Amid these fascinating sonorities, it makes virtuosic demands, and here the warm-tones Dutch violinist Frederieke Saeijs trod the tightrope brilliantly, not even missing a beat when she broke a string and quickly exchanged violins with the leader.
John Allison, The Telegraph, 29.10.2015

Rostock und Eckernförde: Konzerte mit der Norddeutschen Philharmonie
... Zunächst begleitete er die niederländische Violinistin Frederieke Saeijs beim Violinkonzert d-Moll op. 47 (1903) von Jean Sibelius, einem Werk im vollen spätromantischen Ornat, durchzogen von melancholischem dunklen Glühen, wie eine schwarze Perle, beschimmert von anspruchsvollen Virtuositäten. Dieses Klangbild machte die Künstlerin zum Angelpunkt ihrer Gestaltung, mit satten wechselnden Farben im tiefen Register, und selbst im höchsten Register noch mit einer Restwärme: So schön und edel kann schwermütige Leidenschaft klingen.
Heinz-Jürgen Staszak, Ostsee-Zeitung, 15.9.2015

... Mitgebracht hatten sie die hervorragende niederländische Violinistin Frederieke Saeijs. Sie spielte, nein: zelebrierte das Violinkonzert in d-moll op. 47 von Jean Sibelius. ... Ihr voller, klarer Ton, sonor in der Tiefe, lebendig in der Tonsprache und absolut sauber in den zahlreichen Doppelgriffen, war hochgradig ausdrucksstark. Ihre Virtuosität zeigte sich auch im Zusammenspiel mit dem aufmerksam agierenden Orchester. Problemlos meisterte sie alle musikalischen und kompositorischen Raffinessen. ... Mitreissende Steigerungen bei der Solistin und im Orchester führten zum furiosen Schluss - rauschender, berechtigter und lang andauernder Beifall war der Lohn.
Reimer Pohl, Eckernförde, 24.9.2015

Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Kiel - Haydn: Violinkonzert C-Dur
... Die holländische Solistin Frederieke Saeijs bringt den doppelgriff- und figurationsfreudigen, aber auch empfindsam kantablen Charakter ihrer Partie mit kernigem Grundklang, anrührenden zarten Schattierungen und viel Spielfreude treffend zum Ausdruck, Orchesterstreicher und Cembalo liefern dazu den konzertanten Gegenpart oder Unterbau. ... Als Zugabe spielte Frederieke Saeijs für ihr begeistertes Publikum das Andante aus Bachs Solosonate a-Moll BWV 1003.
Michael Struck, Kieler Nachrichten, 14.1.2013

Und dann steht sie da. Die Holländerin Frederieke Saeijs, eine Solistin, die mit ihrer Violine selbst wie eine anmutige Statue wirkt, bis sie kraftvoll und selbstsicher mit ihrem Spiel ein Klangspektrum entstehen lässt, das beinahe wie ein Orchester wirkt. In dem dreisätzigen Konzert von Jean Sibelius ... verlangt diese strenge Frau, die keine Sekunde an Intensität nachlässt, alles von ihrem Instrument. Klar und rein fließen die Töne, ihre Spieltechnik wirkt mühelos und elegant. “Das ist grandios”, hört man Geflüster im Publikum und wird, elektrisiert von der Leidenschaft der Solistin, mitgerissen.
Ina Schidlewski, Märkische Allgemeine Zeitung, Brandenburg, 30.4.2012

Mendelssohns Violinkonzert in e-moll gehört zu den beliebtesten, aber auch abgespieltesten Werken des Repertoires. Der jungen holländischen Geigerin Frederieke Saeijs gelingt es allerdings, einen ganz persönlichen, überwältigend ergreifenden Zugang zu finden. Ihre Interpretation zeigt Mendelssohn mit betörend farbenreichem Stich als Stürmer und Dränger, der sich neue Ausdrucksmöglichkeiten in der überlieferten Konzertform erobert. Frederieke Saeijs macht daraus leidenschaftliche Bekenntnismusik: In der Mittellage ist der Klang ihrer Guarneri geheimnisvoll und erotisch, in der Höhe strahlend und edel. Den langsamen Satz begreift sie als intimes Gebet; aus dem Finale zaubert sie einen kecken Elfentanz. Diese eigene Stimme hebt Frederieke Saeijs im Reigen der Violinvirtuosen hervor; damit hat die Holländerin das Publikum der Region bereits 2007 begeistert, als GMD Antony Hermus sie nach Hagen einlud. Auch mit ihrer Bach-Zugabe beweist Frederieke Saeijs, dass sie zu den großen Geigerinnen ihrer Generation gehört.
Monika Willer, Westfalenpost, 26.4.2012

Konzerte mit den Niederrheinischen Symphonikern: Lalo: Symphonie espagnole
Einen maßgeblichen Anteil am Gelingen des nur so vor virtuoser Vitalität sprühenden Konzertabends hatte dabei die Solistin, die holländische Geigerin Frederieke Saeijs. Die 32-jährige begeisterte das Publikum mit einer von melodischem Charme geprägten Interpretation von Lalos „Symphonie espagnole“. Die dem spanischen Teufelsgeiger Sarasate gewidmete Komposition gestaltete sie zwischen tänzerischer Leichtigkeit und kantiger Rhythmik nuanciert und mit zarter Sensibilität. Vom spürbar befeuerten Orchester abgefedert reicherte die international gefragte Geigerin das emotionale Akkordgebilde aus folkloristischen Elementen bis hin zum beschwingten Rondo mit sinnlicher Tongebung an.
Westdeutsche Zeitung, 18.11.2011

Die niederländische Geigerin beeindruckte nicht nur durch ihre schlackenlose Technik und ihre Tonintensität, sondern auch durch die breite Skala der souverän beherrschten Ausdrucksmittel. Hinreißend ist ihr Piano. Davon durften sich die Zuhörer auch bei der Zugabe überzeugen, mit der sie sich für den begeisterten Applaus bedankte. Eindringlich gestaltete sie die „Loure“ aus Bachs Partita für Violine in E-Dur.
Gert Holtmeyer, Rheinische Post, 18.11.2011

Konzert mit dem Beethoven-Orchester Bonn am 21.11.2010
Es passiert nach dem berühmten Bach-Choral „Es ist genug“, den Alban Berg zu Beginn des letzten Teils seines Violinkonzerts zitiert: der Solist solle, so steht es in der Partitur, „hör- und sichtbar“ die Violinen und Bratschen anführen und mit ihnen zu einem „Kollektiv“ werden, aus dem er später wieder hinaustritt.
Ein symbolischer Abschied aus dem Leben oder ein Zeichen der Demut vor dem Tod? Wie auch immer. Bei der Aufführung des Werks in der Beethovenhalle unter Friedemann Layer und dem Beethovenorchester trat der seltene Fall ein, dass diese Anweisung tatsächlich umgesetzt wurde. Die niederländische Geigerin Frederieke Saeijs vollzog diesen Akt mit eindringlicher Demut.
Der Werktreue, die sie hier an den Tag legte, befleißigte sie sich auch im gesamten Violinkonzert. Konzentriert, völlig unprätentiös, gab sie sich der Musik hin, verschmolz auch an anderen Stellen quasi mit dem Orchester, ganz so, wie es Berg minutiös vorschreibt. In dem vielfach abgestuften Stimmengeflecht ist die Violine oftmals eine „prima inter pares“, was Saeijs glaubwürdig realisierte. Mit einem warmen Geigenton, mit ergreifender Ausdrucksintensität und poetischem Feingefühl zeichnete sie Leben und Sterben der Manon Gropius nach, dabei von einem Beethoven-Orchester getragen, das noch die feinsten Valeurs zur Geltung brachte.
Mathias Nofze, General-Anzeiger, Bonn, 23.11.2010

Konzerte mit den Duisburger Philharmonikern am 23. und 24. Juni 2010
Zuvor schloss man die Reihe junger Elite-Geigerinnen mit der Niederländerin Frederieke Saeijs ab. Eine Reihe hoch begabter junger Künstlerinnen, eine hübscher und besser als die andere. Für Frederiekes verführerisch leuchtenden Geigenton bot Max Bruchs „Schottische Fantasie“ genügend Süßstoff, den sie mit Verve und nobler Schönheit veredelte.
Pedro Obiera, Neue Ruhr Zeitung, 25.6.2010

Besonders erfreulich daran war, dass unter anderem einige bislang kaum bekannte Nachwuchskräfte dadurch in ein großes Rampenlicht kommen konnten. So jetzt im jüngsten Philharmonischen Konzert die 1979 geborene niederländische Geigerin Frederieke Saeijs.
Ingo Hoddick, Rheinische Post, 25.6.2010

Als Solistin glänzte die niederländische Geigerin Frederieke Saeijs. Das Werk bot der Solistin und dem Orchester die Gelegenheit, im Wohlklang schottischer Volkslieder zu schwelgen, die Bruch aufs Schönste aufpoliert hat. Frederieke Saeijs verzauberte in den langsamen Sätzen mit ihrer strahlend hellen Tongebung und beeindruckte in den Allegro-Sätzen mit der Rasanz ihres Akkordspiels, das der Fiddle nachgeahmt ist. Dabei stampfte die elfengleich wirkende Solistin kräftig auf.
Rudolf Hermes, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.6.2010

Frederieke Saeijs created musical magic with her violin on a number of occasions, in her first North American appearances. Her performance of Bach's Chaconne in D Minor, a towering masterpiece, was most impressive. She brought the audience to its feet with a showstopper performance of Sarasate's Carmen Fantasy, including what has to be the fastest rendition of the finale that I have ever heard. She concluded the week with an impressive account of Bach's A Minor Violin Concerto.
I've saved the best for the last. […] Leopoldo Erice and Frederieke Saeijs forged a memorable musical partnership, with the highest degree of integration and a clear sense of give and take between them. This was true in the Sarasate […]
The peak of the Erice/Saeijs collaboration came in the performance of Cesar Franck's monumental Sonata for Violin and Piano. This work requires immense power in some passages alongside great intimacy in others. Both artists met these difficult demands with energy and passion, and with coordination which was especially evident in the canonic passages of the finale. For once the Sonata seemed far too short! A memorable performance indeed.

Ken Stephen – Festival of Parry Sound, Canada

The Semana Musical de Llao Llao had its grand finale in a concert offered by the Santa Fe Orchestra featuring the dutch violinist Frederieke Saeijs.
[…] During its performance [Beethoven: Violin concerto], all the looks and attention from the audience that crowded the Hall were drawn to the captivating violinist.
[…] The continuous exposure of the soloist was notable especially when the orchestra was quiet. These are the moments in which the soloist must show off all her resources. There are many violinists who do not accept the challenge of playing this piece, but Frederieke Saeijs captivated the auditorium. In her hands the instrument screams, cries, coos, speaks, suffers, laughs, clamors and touches. It also sings. Her sound is clear and limpid.
Diario Digital Interactive Bariloche 2000, Argentinien, 18.10.2009

Die Überraschung und sicher der Höhepunkt des 2. Abokonzertes der Sinfonietta Baden war die holländische Geigerin Frederieke Saeijs. Sie spielte das populäre Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 von Max Bruch. Ein Standardwerk ihres Repertoires, für dessen Interpretation sie den Prix Nicole Henriot-Schweitzer gewonnen hat. Ihre Hingabe an das Werk, die sie mit spielerischer Leichtigkeit zelebrierte, kam bei dem berühmten Adagio ebenso zur Geltung wie virtuos auftrumpfenden Finale. Mit dem wunderbaren, perfekt gerundeten Klang ihrer Geige - eines Instrumentes von Geigenbauer Pietro Guaneri - war der ganze Reichtum der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Werkes.
Badener Zeitung, 4.12.2008

... Denn viele Geiger lieben es, das Werk [Tschaikowsky: Violinkonzert] mit Sentiment zu überfrachten. Umso überraschender die Wiedergabe durch die junge holländische Solistin Frederieke Saeijs, die mit klarer, in allen Lagen ausgewogener Tongebung und frischem, jugendlichem Strich das Werk entstaubt. Im langsamen Satz bezaubert Frederieke Saeijs mit ihrer Kunst des leisen Spiels, während sie im Schluss-Satz geradezu vor Virtuosität explodiert. Mit wie viel Tiefgang Frederieke Saeijs musiziert, beweist die Zugabe, das mit schlankem Vibrato innig ausgesungene Andante aus der 2. Soloviolinsonate von Johann Sebastian Bach.
Westfalenpost, 16.8.2007

... Mit rhapsodisch freier, großer romantischer Geste, lustvoll ausgespielten Rubati, melancholischem Weltschmerz und energisch zupackender Attacke schaffte die 27jährige Niederländerin Frederieke Saeijs souverän die heikle Wanderung auf dem schmalen Grad zwischen virtuoser Grandezza, emotionaler Tiefe und abgrundtiefem Kitsch - und wurde dabei vom Hagener Orchester kongenial begleitet. Die schlichte Ausdruckskraft konzentrierter musikalischer Inhalte demonstrierte die sympathische Holländerin dann in der Zugabe, dem Andante aus Johann Sebastian Bachs zweiter Violinsonate.
Westfälische Rundschau, 16.8.2007

Young Dutch violinist Frederieke Saeijs gave a fine account of Tchaikovsky's violin concerto
Review by Michael Tumelty in the Glasgow Herald on the Tchaikovsky violin concerto with the Royal Scottish National Orchestra under Neeme Järvi, December 2006
Grand Prize winner Ms Frederieke Saeijs (…) delivered a show that was full of youth and passion (…) and is set to make an impact on the international stage.
(Violin concerto of Alban Berg together with New Japan Philharmonic Orchestra under Junichi Hirokami)
Gala Performance of the Thibaud Competition in Suntory Hall, Tokyo
Nippon Paper Group, February 2006

Frederieke Saeijs touches hearts in Rotterdam
Frederieke Saeijs found an ideal partner in Poppen for her intimate, unearthly pure interpretation of the Adagio K 261 and the Rondo K 373. This violinist, who won the First Grand Prize and four extra prizes during the famous Long-Thibaud competition in Paris, is a remarkable asset to the concert stages with her honest and unembellished playing.
Rotterdam Philharmonic Orchestra under Christoph Poppen - Review by Bela Luttmer in 'Telegraaf', January 2006

Fantastic concert Saeijs and Orchestra Bellitoni
Frederieke Saeijs makes an impressively beautiful happening of the Violin concerto by Ludwig van Beethoven (….). Her silky sound, her clear refined playing is singing on top of the orchestra without loosing the contact with the accompaniment behind her. Her sound production is crystal-clear. The Allegro is stable like a temple of music, beautifully balanced in architecture: Bravely balanced playing of the orchestra overwhelmed by colorful fireworks as well as quiet intimacy of the soloist. The Larghetto is full of warm, soft shades, on top of which the violin sings clearly and purely. The whole second movement puts the listener into a promising, light spring day, which organically develops into a warm summer, the Rondo (….). Saeijs dances with light staccato and full of joy. In her last cadenza Frederieke Saeijs emphasizes once more her refined and mastered passion, in which the orchestra supports her wonderfully well."
Leidsch Dagblad, 22. November 2003