KÜNSTLERAGENTUR TOBISCHEK

Deutsch / English

Konzert und Oper

Zuletzt aktualisiert: 30.9.2017

Mozart-Klarinettenkonzert mit den Philharmonikern Heidelbergs

Das absolute Kontrastprogramm servierte im Anschluss der Solo-Klarinettist der Wiener Philharmoniker. Daniel Ottensamer strahlte mit Mozarts Klarinettenkonzert einfach nur unendlichen Frieden aus. Über einem leicht-flockigen Streicherteppich der Philharmoniker eröffnete Ottensamers warme Klangfarbe und sanfter Zungenstoß diesen Höhepunkt der Klarinettenliteratur. Er kehrte immer wieder in ein unschuldiges Pianissimo ein und verlieh so dem Allegro einen wunderbar geschlossenen Rahmen. Während das Orchester sich in den Zwischenspielen des Adagios durchaus etwas ausgiebiger der Leidenschaft hingab, verzauberte der Solist wieder mit schlichter Anmut, wenn er die Melodie träumerisch-verliebt reinhauchte. Nach einem vorwitzigen Rondo bedankte er sich mit einer dynamisch raffinierten Eigenkomposition.
Simon Scherer, Rhein-Neckar-Zeitung, 27.2.2015

Völlig intakt wirkt im Anschluss Mozarts Klarinettenkonzert. Solist ist hier ja auch ein echter Wiener Philharmoniker. Die Klangregister-Weiten, wenn nicht -Welten, Daniel Ottensamers sind betörend. Manchmal scheint er Dialoge mit sich selbst zu führen. ...
Hans-Günter Fischer, Mannheimer Morgen, 27.2.2015


Die Ottensamers haben sich der Klarinette verschrieben. Mitglieder  der Familie aus Wien  haben  erste Positionen in  Weltklasse-Orchestern   eingenommen. Vater Ernst musiziert bei den Wiener Philharmonikern und im Staatsopernorchester  der österreichischen Metropole, neben ihm sitzt in beiden Klangkörpern seit fünf Jahren Sohn Daniel ebenfalls als Soloklarinettist. Andreas Ottensamer  hat  die  gleiche Stelle bei den Berliner Philharmonikern inne. Und  manchmal  musizieren die Drei gemeinsam als .Klarinetten Trio Ernst Ottensamer & Sons [The Clarinotts]. Zum Abschluss der Sinfoniekonzerte-Saison in der Stadt Brandenburg ist der 28-jährige Daniel Ottensamer bei den Brandenburger Symphonikern zu Gast. Deutlich wurde beim ersten Konzert am Donnerstag, dass er zu den führenden Klarinettisten unserer Zeit gehört. Für den Auftritt in Brandenburg wählte er Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert  in A-Dur KV 622. … Fulminant gestaltete Daniel Ottensamer den Solopart. Nicht nur die technische Perfektion des 28-Jährigen verblüffte, auch die geistreiche Artikulation und Eloquenz seines Spiels.
Bei  alldem  machte  der  junge Künstler  einen  entspannten  Eindruck. Mit den unter der Leitung von  Michael  Helmrath feinfühlig musizierenden Brandenburger Symphonikern im Dialog entstand ein eindrucksvoller Hörgenuss.
Klaus Büstrin, Märkische Allgemeine Zeitung, 7.6.2014

Konzerte mit den Wiener Philharmonikern unter Adam Fischer im Großen Musikvereinssaal in Wien

Ein Klarinettist der Sonderklasse
...
Höhepunkt dieser Matinee war freilich Carl Nielsens hierzulande selten aufgeführtes kammermusikalisch erdachtes Klarinettenkonzert. Eine  Herausforderung für das Orchester und den - diesmal aus ihren Reihen stammenden - Solisten, Daniel Ottensamer. Er musizierte seinen Part vollkommen: mit mitreissender Verve, zugleich berührender Innigkeit, technisch brillant. Da konnten seine hoch konzentrierten Kollegen gar nicht anders, als auf diesem Niveau mitzuhalten.
Walter Dobner, Die Presse, 28. April 2014

...Der selbstbewusste Soloklarinettist des Orchesters beeindruckt in Carl  Nielsens Klarinettenkonzert mit größter Virtuosität, prägnanter Gestaltung und wundervollem Ton. Krawattenfrei nimmt er den begeisterten Applaus des Publikums entgegen, ...
end, tos, Der Standard, 28. April 2014

"...Im zweiten Werk dieser Matinee im Musikverein, dem Konzert für Klarinette  und Orchester des dänischen Komponisten Carl Nielsen, brillierte ein  weiteres Mitglied der Wiener Philharmoniker als Solist. Denn Daniel Ottensamer vereinte hohe Musikalität mit atemberaubender Technik."
Luise Hahn, KURIER, 28. April 2014

...Fischer versucht sich auch immer wieder als Wiederentdecker: diesmal des Komponisten Carl Nielsen, dessen Klarinettenkonzert der junge Philharmoniker Daniel Ottensamer mit wunderschön geschmeidigem, warm  leuchtendem Ton und spielerischer Eleganz spielte.
V.P., Kronen Zeitung, 28. April 2014


Bei Daniel Ottensamers Solopart im berühmten Klarinettenkonzert [Mozart] fühlte man sich stark an den Auftritt seines Bruders Andreas eine Woche zuvor erinnert: Gemeinsam ist ihnen eine vollendete Technik, ein lupenreiner Ton voll sinnlicher Weichheit und ein so hinreissend zartes Pianissimo, dass sie es gern immer wieder mit gutem Effekt einsetzen. Ganz locker aus dem Ärmel schüttelten Ottensamer & Co. [Wiener Virtuosen] Mozarts Konzert und beeindruckten durch behende Brillanz und Virtuosität.
Susanne Eckstein, Reutlinger Nachrichten, 1.10.2013

... Und er [Mozart] wäre womöglich dahingeschmolzen bei der Musik, die Daniel Ottensamer als Solist im mild-schönen Klarinettenkonzert A-Dur da bot, auf Händen getragen von geradezu zärtlich gestimmten Mitspielern [Wiener Virtuosen]. Diese Registerwechsel bis hinauf zum Flötenhaften, manchmal wie im Zwiegespräch zweier Stimmen, das Tänzerische in den Ecksätzen und diese elegisch phrasierten Bögen der Melodie im Adagio - das war über alle Gourmet-Ansprüche hinaus vom Feinsten.
Martin Bernklau, Reutlinger General-Anzeiger, 17.10.2013

... Da kam Ottensamer, seit 2009 Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker leichter an. Dercharmante 25-jährige überbrückt nicht nur Webers [2. Klarinettenkonzert] Riesensprünge zwischen Bass und Diskant mühelos und lässt die virtuosen Fontänen des Finales sprudeln, er besitzt auch eine wundervolle Legatotechnik.
Sebastian Loskant, Nordsee-Zeitung, 16.5.2012

Säkulares Gebet
[
Mozart: Klarinettenkonzert] ... inspiriert durch den wundersamen Solisten Daniel Ottensamer ..  Der betätigte sich als Sänger auf seinem Instrument, brachte jenseits der ihm selbstverständlich zu Dienst stehenden Geläufigkeit jeden einzelnen Ton, jede Phrase zu blühend, schwelgendem Leben. Das Adagio geriet zum säkularen Gebet, die im Gestus und in der Dynamik zurückgenommene Reprise zur Traumerinnerung an ein fernes Glück.
Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 19.10.2011

Herzstück des Abends war das Klarinettenkonzert. Vor allem das mittlere Adagio entführte in Sphären, die schon nicht mehr von dieser Welt waren.. Daniel Ottensamer ... berauschte vor allem mit mirakulösen Pianissimi, überhaupt mit zarter Dynamik, dann aber auch kraftvoll dunklen Farben.
Christoph Zimmermann, Kölnische Rundschau, 18.10.2011

... In Mozarts Todesjahr führte sein Klarinettenkonzert. Die Aufmerksamkeit gehörte hier ganz dem exzellenten Solisten Daniel Ottensamer, der es bereits bis zum Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker gebracht hat. Kein Wunder, denn sein nobler Bläserton und die subtile Phrasierung, die diskret eingewobene Virtuosität und der gesangliche Schmelz waren nicht nur im elysisch schön geratenen Adagio Garant für vollkommene Harmoniemusik. Besser kann man dieses Konzert nicht spielen.
Klaus Albrecht, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen, 26.01.2010