KÜNSTLERAGENTUR TOBISCHEK

Deutsch / English

Konzert und Oper

Zuletzt aktualisiert: 31.10.2017

ARTHUR FAGEN - Dirigent

Der gebürtige New Yorker Arthur Fagen hat sich eine erfolgreiche europäisch-amerikanische Karriere sowohl im Konzert- als auch im Opernbereich aufbauen können, seit er Mitte der 70er Jahre den Baltimore- und den "Gino Marinuzzi"-Wettbewerb gewonnen hat.

Von 2002 bis 2009 war Arthur Fagen Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund. Neben einer sehr erfolgreichen Arbeit als mit den Dortmunder Philharmonikern leitete er an der Oper Dortmund Neuproduktionen unter anderem den MEISTERSINGERN, DON GIOVANNI, JENUFA, ROSENKAVALIER, NABUCCO und WOZZECK, FIDELIO, RHEINGOLD, WALKÜRE, SIEGFRIED, GÖTTERDÄMMERUNG und der Welturaufführung von Eckehard Mayers TREFFEN IN TELGTE. In der Saison 2007/08 unternahm er mit den Dortmunder Philharmonikern eine China Tournee. Zurzeit ist Arthur Fagen Musikdirektor der Atlanta Opera (USA) und Leiter der Orchesterklasse der Indiana University in Bloomington (USA).

Arthur Fagen dirigierte an der MET New York, war regelmäßig Gast an der Lyric Opera Chicago, wo er u.a. mit Ghosts of Versailles, Hoffmanns Erzählungen, Don Carlo und 1997 Shulamit Ran's Between Two Worlds grosse Erfolge verzeichnen durfte. An der Deutschen Staatsoper Berlin (Aida und Cavalleria Rusticana / Pagliacci), war er ebenso als Gastdirigent tätig wie an der Hamburgischen Staatsoper (Cavalleria Rusticana / Pagliacci) und der Bayerischen Staatsoper München (La Bohème). An der Wiener Staatsoper dirigierte er u.a. La Traviata, Trovatore, Macbeth, Cavalleria rusticana / Pagliacci, Elisir d'Amore, Don Carlo und Turandot. Arthur Fagen ist außerdem der New Israeli Opera als Gast verbunden, wo er unter anderem Falstaff dirigierte. An der Opéra de Toulouse leitete er im Frühjahr 1999 eine von Publikum und Presse hoch gelobte Neuproduktion von Tosca, am Teatro Real in Madrid gastierte er mit La Bohème. Im Frühjahr 2000 dirigierte er Die Sache Makropoulos an der Opéra de Montpellier. An der Semperoper Dresden debütierte er mit Nabucco, am Teatro Regio di Torino leitete er eine Neuproduktion von Aribert Reimanns Lear , im Teatro San Carlo di Napoli eine Neuproduktion von Poulencs Les Dialogues des Carmélites und im Februar / März 2003 an der Deutschen Oper Berlin die Wiederaufnahme von Schönbergs ERWARTUNG und Bartoks BLAUBARTS BURG, ein Werk mit dem er 2004 auch zum Festival Miskolc nach Budapest eingeladen wurde. 2006 debütierte Arthur Fagen am Teatro Colon, Buenos Aires in einer Neuproduktion von Brittens MIDSUMMER NIGHT'S DREAM und gastierte beim Indianapolis Symphony Orchestra, am Teatro Massimo Palermo, bei den Nürnberger Philharmonikern, dem Israel Symphony Orchestra, dem Orquestra Sinfonica del Principado di Asturias, dem Orchestre Philharmonique de Mulhouse, dem Holland Symfonia, der Portland Opera, dem Krakow Philharmonic Orchestra und dem Orquestra di Navarra. 

Auch auf dem Konzertpodium ist Arthur Fagen sowohl in den USA wie auch in Europa gern gesehener Gast, u.a. in Boston, Baltimore, Milwaukee, bei der Tschechischen Philharmonie, der Slowakischen Philharmonie, den Radio Orchestern in Köln, Wien, Berlin, bei der RAI Turin und Rom und beim Spoleto Festival. Er gastierte mit dem Gulbenkian Orchester Lissabon, dirigierte die Philharmonie in Warschau und Krakau, gastierte in Mexiko, in Japan, Paris, Oslo, Madrid und Kiev. Beim Rundfunkorchester des BR München ist er seit Jahren ein gern gesehener Gast in Konzerten und Aufnahmen (u.a. Rossini CD mit Vesselina Kasarova und Ramon Vargas) wie auch bei der Deutschen Kammerphilharmonie. Im Juni 2003 debütierte er beim Orchestre de la Suisse Romande in Genf.  

Seine ersten künstlerischen Erfahrungen sammelte Arthur Fagen als Assistent von Christoph v. Dohnanyi in Frankfurt/Main, später als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD in Kassel. Es folgten Chefpositionen in Braunschweig und an der Flanders Opera Antwerpen /Ghent, bevor er sich 1986 entschloss, wieder in sein Heimatland, die USA, zurückzukehren.

Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen für Naxos (zuletzt Ungarische Rhapsodien von Franz Liszt mit der Staatskapelle Weimar), BMG/RCA, CRI, den Bayerischen Rundfunk, SFB und den WDR Köln.

mehr über Arthur Fagen

Presse